Geschichtliches

Die Anwendung von ätherischen Ölen ist keineswegs eine Erfindung der Neuzeit, sondern geht bis in die Zeit um 3000 v.Chr. zurück. Vermutlich wurden schon damals Blüten und Kräuter destilliert, um Hydrolate zu gewinnen. Über 200 Hinweise findet man sogar in der Bibel auf die Verwendung von Aromastoffen wie Balsam, Weihrauch, Myrrhe, Zimt und Rosmarin u.a. für religiöse Rituale und zur Bekämpfung von Krankheiten.

Rund 4000 Jahre später wurde die Destillation von den Arabern neu entdeckt und im Mittelalter dann weiterentwickelt. Bekannt ist heute, dass der berühmte »Duft« am französischen Königshof nicht nur unangenehme Gerüche überdecken sollte, sondern die Parfüms haben vermutlich auch vor so mancher Epidemie geschützt.

Die persönliche Erfahrung des französischen Arztes Jean Valnet, dass Lavendelöl bei einer großflächigen Verbrennung rasche Heilung bringt, ließ die Verwendung von ätherischen Ölen nicht nur im Zweiten Weltkrieg mangels Medikamenten wieder aufleben, sondern auch im medizinischen Alltag.

Seit Ende der 1980er Jahre wird die Aromatherapie – dieser Begriff wurde ebenfalls von Jean Valnet geprägt – europaweit wiederbelebt. Mittlerweile belegen schon eine Vielzahl an Studien von namhaften Universitäten die Wirksamkeit von ätherischen Öle.

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